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Schallschutzkapseln

ABN Schallschutzkapseln werden in den Bereichen der Industrie, der Chemie, der Kraftwerke, des Flugzeugbaus, der Umspannwerke, der Krankenhäuser, der Tunnel, der Schiffe, der Bohrinseln  sowie in den Off- und Onshore Bereichen eingesetzt.

 

ABN Schallschutzkapseln werden zur Pegelreduzierung individuell auf den Bedarfsfall ausgelegt. Unsere Schallschutzkapseln haben sich seit über 25 Jahren vielfach in industriellen Einsätzen bewährt. Die Schallschutzkapseln werden im Baukastensystem aufgebaut und können problemlos den individuellen Anforderungen angepasst werden. Je nach Einsatzfall und akustischen Anforderungen werden die Schallschutzelemente in verschiedenen Elementdicken und Ausführungen sowie mit unterschiedlichen Flächengewichten ausgestattet.

 

Aufbau der Schallschutzkapseln:

Der Aufbau der Wandelemente besteht im Ein­zel­nen aus 50 mm bis 150 mm dicken Elementen.

Die Außenschalen bestehen aus verz. Voll­blech und die Innenschalen bestehen aus Lochblech.

Zur Flächengewichtserhöhung (erhöhter Schallschutz) der Schallschutzelemente befindet sich auf der Innenseite der Elemente eine zusätzliche Zusatzschale zur Abdeckung der tiefen Frequenzanteile. Frequenzbereiche:  zwischen 63 Hz – 500 Hz

Der Hohlraum wird zur breitbandigen Schallabsorption mit schweren Dämmstoffplatten ausgefüllt.

 

Die Einfügungsdämmung der Schallschutzkapsel mit erhöhtem Flächengewicht nach VDI 2711 beträgt:  (Beispiel)

 

 63

125

250

500

 1K

 2K

 4K

 8K

 Hz

 16

 22

 25

 30

 28

 30

 33

 38

 dB

 

Das Schalldämm – Maß R´ der Elemente entspricht mindestens der Kurve 5.

 

 

Der Schallabsorptionsgrad der Schallschutzkapsel nach DIN 52212 beträgt:

 125

 250

 500

  1K

  2K

  4K

  Hz

0,21

0,62

0,81

0,93

0,88

0,85

   a

 

   
Baffeldecken

Baffeldecken finden überwiegend Verwendung in Räumen, die eine sehr schlechte Raumakustik aufweisen und dort, wo sich Schallschutzkapseln oder Teileinhausungen durch Produktionsabläufe nicht eignen.

Nach den Unfallverhütungsvorschrift „Lärm (VBG 121)“ wird verlangt, dass die Arbeitsräume so gestaltet werden, dass die Schallausbreitung nach den fortschrittlichsten, in der Praxis bewährten Regeln der Lärmminderungstechnik vermindert wird, wenn eine Lärmgefährdung  (ortsbezogener Beurteilungspegel Leq = 80 dB/A) der Versicherten besteht.

Die Nachhallzeit t ist die gemessene Zeiteinheit, in der ein erzeugtes Geräusch nach dem Abschalten um 60 dB abfällt.Je kürzer die Nachhallzeit in einer Halle ist, je größer sind die äquivalenten Absorptionsflächen.Die Absorptionskoeffizienten sollten mindestens  0,83 betragen.Empfohlen wird eine Nachhallzeit im relevanten Frequenzbereich zwischen 500 Hz – 8000 Hz, t = ca. 0,6 sec. bis 1,0 sec.Die Pegelabnahme pro Abstandsverdoppelung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Nachhallzeit.Bei Verwendung von geringeren Absorptionsflächen steigt automatisch die Nachhallzeit u. resultierend daraus verschlechtert sich auch die Pegelabnahme im Maßpfad.D.h. beim Vergrößern der Baffelabstände (Abnahme der äquivalenten, erforderlichen Absorptionsflächen) verschlechtert sich entsprechend die Nachhallzeit u. die Pegelabnahme pro Abstandsverdoppelung.Daher halten wir es für erforderlich, so auch die Vorgehensweise unserer akustischen Berechnung, dass die Nachhallzeit t = 0,6 sec. (bis max. 0,80 sec.) nicht übersteigen sollte u. die Pegelabnahme pro Abstandsverdoppelung um jeweils ca. 4 dB abnimmt.Damit sind die Vorschriften der Berufsgenossenschaft u. der UVV – Lärm, insbesondere der § 5, der Unternehmer hat die Arbeitsräume so zu gestalten, dass die Schallausbreitung nach den fortschrittlichsten, in der Praxis bewährten Regeln der Lärmminderungstechnik vermindert wird, wenn eine Lärmgefährdung der Versicherten besteht o. zu erwarten ist, voll erfüllt.Technische Beschreibung:

Absorbergröße: 1200 mm x 450 mm x 50 mm - 2400 mm x 600 mm x 50 mmFlachabsorber zur Intensiv - Raumschallisolierung, bestehend aus einer 50 mm dicken Absorptionsschicht aus Mineralwollekern mit weißer Glasvliesbeschichtung, dreiseitiger Rahmen-¬ein¬fassung, nicht brenn¬bar Kl¬as¬se A2, DIN 4102, hoch¬gra¬dig sch¬all¬schluckend, licht- u. luft¬durch¬läs¬sig.Die Tragprofile werden durch Verbindungsstücke kraftschlüssig verbunden u. mit spez. Schnellspann – Abhängern an das vorh. Dach befestigt.Die Baffeln sind ohne Demontage auf den Tragschienen verschiebbar u. können für Wartungsarbeiten, Inspektionen u. nachträgliche Nachrüstungen, wie z. Bsp. bei Elektroarbeiten, Versorgungsrohrarbeiten etc. ohne Aufwand zu Revisionsöffnungen zusammengeschoben werden.

 

Akustische Anforderungen für Abfüllhallen nach der ASI:

Reduzierung der Nachhallzeit t = 0,8 sec. bis t = 1,0 sec. (relevanter Frequenzbereich 500 Hz - 4000 Hz).Pegelabnahme 4,0 dB - 5,0 dB pro Abstandsverdoppelung.Entsprechend den Vorschriften für Getränkeabfüllräume wird als raumakustische Voraussetzung für die Einhaltung zulässiger Raumschallpegel von 80 dB(A) gem. UVV Lärm für den Betrieb von Ab¬füllanlagen eine Nachhallzeit von 0,8 sec. bis max. 1,0 sec. im relevanten Fre¬quenz¬be¬reich 0,5 - 4 kHz gefordert.Nach UVV - Lärm gilt die Anforderung an die Raumgestaltung von Arbeitsräumen als erfüllt, wenn eine mittlere Schallausbreitungsminderung je Abstandsverdoppelung um mindestens 4 dB erreicht wird

   
Lärmschutzwände

Der Aufbau der Wandelemente besteht im Einzelnen aus 80 mm bis 180 mm di­cken Kassetten, außen mit 1,5 mm verz. Vo­ll­blech, in­nen mit 1,0 mm verz. Lo­ch­blech (Lo­ch­an­teil 38 %). Beide Schalen sind durch Spez.- Profile zusammengefügt. Der Hohlraum ist zur Schallabsorption mit 40 kg/m³ Mineralfaser - Dämmstoffplatten vollflächig ausgefüllt. Alle Materialien sind nicht brennbar gem. Klasse A2 - DIN 4102.

 

Die Einfügungsdämmung der Elemente nach VDI 2711 be­trägt:

(Nachfolgende Werte sind im Fensterprüfstand ermittelt worden.)

 

 63

125

250

500

 1K

 2K

 4K

 8K

 Hz

 10

 17

 23

 27

 30

 32

 34

 35

 dB

 

Der Schallabsorptionsgrad der Elemente nach DIN 52212 be­trägt:

 

 125

 250

 500

  1K

  2K

  4K

  Hz

0,32

1,14

1,11

1,09

1,06

1,07

   a

 

Die Abschirmwände können in folgenden Ausführungen geliefert und montiert werden:

 

- verzinkte Stahl – Ausführung (mit einer RAL Beschichtung)

- seewasserbeständige Aluminium (AlMg 3)

- imprägnierte Holzausführung 

- mobile Ausführung

 

 

   
Mobile Abschirmwände
   
Abgasschalldämpfer

Es gibt verschiedene Ausführungen von Schalldämpfern:

Absorptionsschalldämpfer, Reflexionsschalldämpfer, Druckschalldämpfer, Entspanner, Abblase SD für Sicherheitsventile, Winkel SD, Pulsations SD  usw.

 

Reflexionsschalldämpfer

Der Schalldämpfer enthält mehrere (typischerweise vier) Kammern, um das Prinzip der Schallreflexion zu nutzen. Beim mehrfachen Durchlaufen der Innenräume kommt es zu einer Mittelung der Schalldruckamplitude, welches eine Reduzierung der Schalldruckspitzen zur Folge hat. Reflexionen werden in einem Schalldämpfer durch Prallwände, Querschnittserweiterungen und -verengungen erzeugt. Jedoch erhöht sich abhängig von der Konstruktionsweise der Abgasgegendruck. Durch Reflexion werden im Schalldämpfer hauptsächlich die tiefen Frequenzen gedämpft.

 

Absorptionsschalldämpfer

Die Absorptionsschalldämpfer enthalten poröses Material, im Regelfall Stein- oder Glaswolle, dass die Schallenergie teilweise absorbiert, d. h. der Schall wird in Wärme umwandelt. Der Effekt der Schallabsorption wird durch die Mehrfachreflexion verstärkt. Es ist eine Reduzierung des Abgaslärms um 50 dB(A) möglich, was einer Verringerung des Schalldrucks um den Faktor 300 entspricht. Durch Absorption werden im Schalldämpfer hauptsächlich die oberen Frequenzen gedämpft.

Im Regelfall sind in einer Abgasanlage beide Verfahren kombiniert, entweder als getrennte Schalldämpfer (Mittel- und Endschalldämpfer) oder in einem kombinierten einzigen Schalldämpfer.  So kann man ein möglichst breites Frequenzspektrum abdecken.

Abgassysteme und insbesondere die Schalldämpfer von Verbrennungsmotoren, die nicht dauernd betrieben werden, wie z. B. Notstromaggregate sind besonders korrosionsgefährdet. Beim Motorstart der noch kalten Wänden des Abgassystems oder bei Taupunktunterschreitung bei BHKW Anlagen mit einen Abgashitzekessel kondensiert Wasser aus dem Verbrennungsprozess, in dem sich aggressive Rückstände (z. B. Salpeter oder Schwefel) lösen. Da die Strömungsgeschwindigkeit des Abgases in den Schalldämpfern herabgesetzt ist, sammelt sich das aggressive Kondensat dort und führt zu einer Zerstörung des Schalldämpfers von innen nach außen. Insbesondere bei häufigen Stillstandzeiten und bei Kurzbetrieben werden die Schalldämpfer nicht warm genug, um das Kondensat schnell zu verdunsten. Der Einsatz von rostfreien Edelstählen hat die Resistenz der Schalldämpfer gegen korrosive Angriffe deutlich erhöht. Diese chrom- und teilweise nickel- und molybänhaltigen Stähle werden seit Beginn der 1990er Jahre massiv in Schalldämpfern, insbesondere der Automobilindustrie verwendet. Sie erlauben den Konstrukteuren Garantien gegen Durchrosten von mehreren Jahren.

Absorptionsschalldämpfer bestehen aus einem zylindrischen Gehäuse in robuster Industrieausführung. Dieses ist gefüllt mit spezieller Mineralwolle, welche mit Lochblech und Abdeckvlies vor der Abgasströmung geschützt ist. Serienmäßig ist ein Kondensatablauf vorgesehen.

Die Mineralwolle reduziert die eindringende Schallwelle aufgrund von Reibungseffekten an den Mineralfasern. Zur Verbesserung der Dämpfungseigenschaften bei hohen Frequenzen kann ein strömungsoptimierter zylindrischer Kern eingesetzt werden.

Absorptionsschalldämpfer werden eingesetzt zur Schallminderung von Abgasgeräuschen von

Öl-/ Gaskesseln, BHKW/ Motoren, Ventilatoren etc.

Der effektive Dämpfungsbereich beginnt bei 63 Hz – 8000 Hz. Einsatztemperatur bis 350°C bis 600°C Druckbereich bis 5000 Pa

 

   
Kühlturmkulissen

Große Kühltürme mit Abluftventilatoren emittieren hohe Schalldruckpegel, die durch Einbauten von Zu- und Abluftschalldämpfer reduziert werden. Anders verfährt man bei den so genannten Naturzug – Kühltürmen, dort werden zur Dämpfung der hochfrequenten Wassergeräusche meist nur auf der Zuluftseite Kulissenschalldämpfer Verwendung. Die Kulissen werden in den meisten Fällen aus meerwasserbeständigem Aluminium (AlMg) und bei erhöhten Anforderungen (aggressive Umgebung) bezüglich der Korrosion der Materialien aus Edelstahl gefertigt. Im Bereich großer Spannweiten können freitragende Aluminium – Kühlturmkulissen mit großen Spannweiten von mehr als zehn Meter Verwendung finden.

 

Bei der Auslegung der Kühlturmschalldämpfer müssen bei der Berechnung folgende Parameter beachtet werden: Luftdurchsatz/Geschwindigkeit/Strömungsrauschen und der zulässige Druckverlust. Ebenso spielen bei der technischen und akustischen Auslegung von Kühlturmschalldämpfer die aufgewendeten Energiekosten eine besondere Rolle.

 

 

   
Lamda Schalldämpfer

Gasturbinen sind besonders lärmintensive Maschinen. Um den hohen Anforderungen des      Umweltschutzes an moderne Gasturbinenkraftwerke gerecht zu werden, sind für diese Anlagen spezielle Schalldämpfer erforderlich. Das betrifft sowohl deren Ansaug- als auch deren Abgasseite. Dabei stellen beide Seiten unterschiedliche Anforderungen an Engineering, Materialauswahl und Fertigung. So müssen Ansaugschalldämpfer insbesondere hohe Frequenzen dämpfen, die durch den Drehklang der Verdichterstufe hervorgerufen werden.

Absorptionsschalldämpfer in Kulissenform für Geräuschquellen mit breitbandigen Spektren, wie beispielsweise bei Gasturbinen oder Kühltürmen

Resonatorschalldämpfer nach dem Helmholtz und/oder Lambda/4-Prinzip für den Einsatz bei staubhaltigen Medien, wie in Kohlekraftwerken und Rauchgasentschwefelungsanlagen

 

Ausblaseschalldämpfer, beispielsweise für die Verwendung in Kombi- und Dampfturbinenkraftwerken, wenn gasförmige Medien in hohem Druck an die Umgebung abgegeben werden müssen.

 

Resonator - Kulissenschalldämpfer sind insbesondere bei staubhaltigen Medien in Lüftungen oder Abgasen im Vorteil. Sie wirken nach dem Interferenzverfahren, bei dem sich die Schallwellen gegenseitig auslöschen (aktive Lärmkompensation) und müssen daher speziell für einzelne Frequenzbereiche ausgelegt werden. Für optimale Ergebnisse kombinieren wir sie mit Platten - Resonatorelementen und passen sie an die jeweiligen Gehäusegeometrien an.

 

   
Lüftungsschall
dämpfer

Kulissenschalldämpfer

Einzeltonhaltige Geräusche, wie sie beispielsweise bei Ventilatoren, Turbinen und anderen Luftansaugungen oder -austritten entstehen können, stellen für die Umwelt häufig eine deutliche Lärmbelastung dar. Mit Kulissenschalldämpfern lässt sich dieser Lärm deutlich reduzieren. G+H fertigt für seine Kunden je nach Einsatzzweck entweder Absorptionskulissenschalldämpfer oder Resonatorkulissenschalldämpfer. Sie verfügen über stabile geschweißte Stahlblech-Rahmen- konstruktionen, die falls nötig mit temperaturbeständiger Mineralfaser ausgestattet werden. Die An- und Abströmseite rüsten wir je nach Bedarf mit Anströmprofilen oder Anströmdiffusoren aus. Beide Kulissenarten stimmen wir immer auf den jeweiligen Einsatzfall ab und fertigen Sie entweder aus verzinktem Stahl, in Edelstahl oder Kunststoff.

 

Absorptionskulissenschalldämpfer

Absorptionskulissenschalldämpfer wandeln Schall in Wärme um. Sie dämpfen Schall breitbandig und sind für unsere Kunden in den meisten Einsatzbereichen aufgrund ihrer höheren Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu Resonator Kulissenschalldämpfern die erste Wahl.

Für hohe Einfügungsdämpfung mit breitbandiger Dämpfung auch im tieffrequenten Bereich

Kulissenschalldämpfer mit integrierten Kulissen mit Kammerblechen, für lufttechnische Anlagen

  • Dämpfung durch Resonanz,- und Absorptionswirkung
  • Akustische Wirksamkeit wurde gemessen nach EN ISO 7235
  • Absorptionsmaterial ist hygienisch unbedenklich
  • Absorptionsmaterial mit aufkaschiertem Glasseidenflies gegen Abrieb bis zu einer max. Luftgeschwindigkeit von 20 m/s
  • Absorptionsmaterial nicht brennbar, nach EN 13501, Baustoffklasse A1
  • Betriebstemperatur bis 100 °C

Ausstattung und Zubehör

  • Lochblech als zusätzlicher mechanischer Schutz des Absorptionsmaterials
  • Pulverbeschichtung oder Nasslackierung
  • Edelstahlausführung
  • Aluminium-Ausführung (AlMg3)

 

Anwendung

  • Kulissenschalldämpfer werden zur Reduzierung von Ventilator- Kompressoren- oder Verdichtergeräuschen in lufttechnischen Anlagen eingesetzt
  • Dämpfung der Kulissen durch Absorption- und Resonanzwirkung
  • Breitbandige Dämpfung auch in tieffrequentigen Bereichen

 

   
Meisterkabinen
   
Testräume

Zur Ausrüstung und Ausstattung von Testprüfständen gehören in erster Linie folgende Ausstattungen:

  • Absorbierende Raumausstattungen an Wänden und Decke
  • Lüftungsschalldämpfer
  • Schalldämmende Türen
  • ggfls. Schwingboden
  • Abgasschalldämpfer
  • Kühl- und Sicherheitseinrichtungen
  • Abgas- oder Absauganlagen

 

Testräume und Prüfstände werden für folgende Bereiche benötigt:

  • Prüfung von Verbrennungsmotoren
  • Untersuchungen von Abgaswerten
  • als Klimakammer für Prüfungen bei Hitze und Kälte, ggfls. Feuchtigkeit
  • Schwingungsprüfstand oder Festigkeitsprüfstand für Prüfung der mechanischen Festigkeit bei Vibration und anderer mechanischer Belastungen
  • Windkanalprüfstand für Prüfungen von Triebwerken, Fahrzeugen u. Motoräder

 

Zuordnung Testräume und Prüfständen:

Motorenprüfstand und Leistungsprüfstand, Rollenprüfstand, Aggregateprüfstand, Bremsenprüfstand, Pumpenprüfstand, Getriebeprüfstand oder Fahrzeugprüfstand

 

   
Schallschutzdächer

Schallschutzdächer aus nichtmetallischen Werkstoffen werden immer dort eingesetzt, wo große Magnetfelder durch Drosselspulen in Gebäuden entstehen.

Drosselspulen finden Anwendung in einer Vielzahl unterschiedlicher Übertragungs- und Verteilnetze. Sie bieten eine Reihe von anwendungsbezogenen Vorteilen, wie z. B. erhöhte Netzwerkzuverlässigkeit und -sicherheit, verlängerte Lebensdauer, höhere Übertragungsleistung und verbesserte Anlageneffizienz durch Verlustreduzierung.

Anwendungen für Drosselspulen sind Strombegrenzung, Stromflussregelung, Kondensatorbeschaltung, Oberwellenfilterung, Blindleistungskompensation und Wechselstrom-Hochspannungsglättung. In der Regel werden die Drosseln ohne schallschutztechnische Anforderungen im Freien aufgestellt.  Wird die Aufstellung der Drosseln in der Nähe von Wohngebäuden vorgesehen, so werden die Geräte in den meisten Fällen in festen Gebäuden installiert.

Um die schallschutztechnische Voraussetzung zu schaffen, muss für das Dach des Spulengebäudes ein zweischaliges Schallschutzdach, bestehend aus zweischichtigen Elementen aus Verbund- werkstoff, vorgesehen werden.

Zur Aufnahme des Schallschutzdaches wird eine Leimbinder – Unterkonstruktion eingeplant.

Aufbau des Schallschutzdaches:

Die Schallschutzdachelemente bestehen aus einer zweischaligen 120 mm – 160 mm dicken Doppelschicht - Pressstoffplatte (HPL nach EN 438, Teil 1).

Im Inneren der Elemente befindet sich eine vollflächig ausgelegte schwere Mineralwolle (Raumgewicht ca. 120 kg/m³) Die Abmessungen der Einzelelemente betragen:

B x H = ca. 1320 mm x 3065 mm.

Da die Schichtstoffplatten weder durch Korrosion, noch durch Oxidation angegriffen bzw. mit einer Bitumenpappe vollflächig abgedeckt werden, erübrigt sich ein gesonderter Oberflächenschutz, wie

z. Bsp. ein Lackanstrich.

Die HPL Elemente sind keine gefährlichen Stoffe im Sinne der Gefahrstoffverordnung.

Die Holzrahmenkonstruktion der Elemente besteht aus Fichten – Leimbinder nach DIN 1052, wetterfest verleimt, allseitig gehobelt u. Kanten gefast.

 

Das bewertete Schalldämm-Maß des Schallschutzdaches nach  ISO 140-3 beträgt:

 

 

63

125

250

500

1K

2K

4K

8K

Hz

26,5

38,5

42,5

49,0

53,0

52,8

58,7

68,9

dB

 

 

   
Innenausbau

Deckenabsorber:

Der Deckenabsorber kann nachträglich einfach in Räumen mit Beton oder Gipskartondecken nachgerüstet werden. Die hohe Schallabsorption der Elemente bietet eine exakte Dosierung der Absorptionsfläche. Durch das eigenentwickelte Klebeverfahren ist ein Einbau ohne die übliche Bauverschmutzung möglich. Der Hochleistungskleber ermöglicht eine schnelle Montage, wodurch keine bzw. nur eine geringe Ausfallzeit der Räumlichkeiten zu veranschlagen ist. Der Deckenabsorber ist nahezu unauffällig und durch seine niedrige Aufbauhöhe von 40 mm ohne Raumhöheneinschränkung individuell einsetzbar. Einsatzgebiete: Büros, Schulen, Labors, Produktions- und Lagerhallen.

 

Wandabsorber:

Die Wandabsorber können zur akustischen Grundbedämpfung und in Räumen mit geringer Diffusität ergänzend zum Deckensystem eingesetzt werden. Durch die Anbringung der Wandabsorber wird das Raumklima nachhaltig verbessert. Insbesondere Filz trägt einen hohen Beitrag zur Staubbindung aus der Raumluft bei. Neben der hervorragenden Absorption gibt es auch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Die Oberflächen farbbeschichteter Wandabsorber können sowohl bedruckt werden als auch mit Filz oder Textil bezogen werden. Nach Wunsch wird der Absorber rahmenlos oder mit einem Aluminium-Rahmen ausgestattet. Die Wandabsorber können auch als Pinnwand verwendet werden.

 

Deckensegel:

Mit dem Akustikdeckensegel verbessern Sie nicht nur die Akustik wirkungsvoll, sie setzen auch Highlights an der Decke. Die große Flexibilität der Ausführung und Befestigung bietet viele gestalterische Möglichkeiten. Durch die verschiedenen Kanten, Rahmen, Farben, sowie flexible Größe und Form, als auch die Integration von nutzungsbedingter Beleuchtung oder zusätzlichen Tiefenabsorbern, lassen sich die  Akustikdeckensegel wirkungsvoll und optisch ansprechend integrieren. Einsatzgebiete: Büros, Schulen, Produktions- und Lagerhallen, Sporthallen und Labors. Aufhängung der Akustikdeckensegel:  abgehängt mit Drahtseilen.

 

Akustikbaffel:

Die Akustikbaffel eignet sich hervorragend für den Einsatz in Gebäuden mit einer thermisch aktivierten Decke. Durch die vertikale Anordnung der Absorber ist mit einer Kühlleistungsminderung von ca. 3% zu rechnen. Darüber hinaus lassen sich die Produkte auch in Räumen einsetzen, in denen der freie Zugang und Blick zur Decke gewährleistet sein muss. Die Anordnung und Dimension der Baffelelemente kann exakt auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Einsatzgebiete: Büros, Schulen, Produktions- und Lagerhallen, Sporthallen und Labors. Aufhängung der Akustikbaffel: einzeln hängend, freihängend, geklebt